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Pfarrei Eft/Hellendorf

Das Güterverzeichnis der Abtei Mettlach verzeichnet zwei dem hl. Liutwinus in den Jahren 1127 bis 1130 gemachte Schenkungen von Gütern in dem jetzigen Pfarrort Evetha (Eft) und in der heutigen Filiale Hellendorf. Der Ritter Udelin von Hellendorf war in das Kloster Mettlach eingetreten und hatte sein Allodium in Evetha der dortigen Kirche zum Geschenk gemacht. Außerdem hatte die Matrone Friderun von Hellendorf sich mit einer Besitzung in ihrem Dorfe ihr Begräbnis in der Abtei nebst einem Aniversarium gestiftet. Beide Zuwendungen fanden die Bestätigung des Erzbischof Meginer (1127 –1130).

Bei der Visitation der Mutterkirche Perl von 1569 bildete Eyfft eine Filiale von Perla. Von einer Kapelle ist in dem Protokoll noch keine Rede. Eine solche kommt nachweislich erst 1725 vor. Am 5. Mai dieses Jahres erteilte Johann Matthias von Eyss der erweiterten Kapelle der hl. Apostel Philippus und Jakobus in Efft die kirchliche Weihe. Wahrscheinlich begann gleichzeitig der ständige Gottesdienst und die Spendung der österlichen Kommunion durch einen in dem Ort residierenden Vikar, wie es in den Visitationsprotokollen von 1743 und 1760 ausdrücklich bezeugt ist.

Bei der Neugliederung der Pfarrorganisation 1803 wurde die große Pfarrei Perl aufgelöst; Eft/Hellendorf kam zur Pfarrei Tünsdorf. Nach 1817, unter preußischer Verwaltung, wurde Eft-Hellendorf, das bis dahin zum Bistum Metz gehörte, Trier unterstellt. Zur selbstständigen Pfarrei wurde Eft erst 1829 erhoben, ohne aber bis dahin zum Staatsgehalt für den Pfarrer zu gelangen. Die Pfarrkirche des hl. Philippus und Jakobus und an zweiter Stelle der hl. Hubertus und Valentin besitzt drei Ältäre und zwei Glocken sowie vier Reliquien, die aus Mettlach und Rettel bei der Aufhebung der Klöster dahin transferiert worden sind.

Zwischen Chor und Turm (aus dem 16. Jh.) wurde 1893 eine Sakristei eingefügt. 1908 wurde das Kirchenschiff erweitert, ebenso wurde die gerade Decke entfernt und durch ein Kreuzgewölbe aus Bruchsteinen ersetzt. Der Turm war ursprünglich dreigeschossig und erhielt ein viertes Geschoss mit dreiteiligen Schallfenstern.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die Kirche 1944 stark beschädigt und 1947 grundlegend renoviert.

Die Pfarrgemeinde St. Jakobus und St. Philippus Eft-Hellendorf hat heute 297 Mitglieder. Kirchliche Laiengremien sind der Pfarrgemeinderat und der Verwaltungsrat mit folgenden Mitgliedern:

Pfarrgemeinderat: Ingrid Dillhöfer, Isabelle Bourscheid, Birgit Dillschneider, Sylvia Hurth, Anja Lion, Klaus Leuk

Verwaltungsrat: Uwe Fixemer, Peter Engeldinger, Alfred Hastert, Ludwin Holbach, Ingrid Dillhöfer (Vertreterin des PGR)

 

 
Pfarreiengemeinschaft Perl, Biringerstraße 5, 66706 Perl
pfarramt.perl@t-online.de, 06867 560 102